Volkshilfe Beschäftigung

Volkshilfe Jobfabrik


Produktionsschule Volkshilfe Beschäftigung Jobfabrik

Gründungsjahr

Die Volkshilfe Jobfabrik wurde im Jahre 1997 gegründet. Begonnen wurde mit zwei Arbeitsprojekten, einem Schulbuffet und Ausmalarbeiten. Im Laufe der Jahre wuchs die Volkshilfe Jobfabrik auf fünf Trainingsmodule und 3 Spezialisierungsmodule. Seit 2015 ist die Volkshilfe Jobfabrik eine Produktionsschule im Rahmen des NEBA Angebotes.

Ziel des Programms

Die Produktionsschule ist ein Angebot im Auftrag des Sozialministeriumservice für Jugendliche, die vor Antritt einer Berufsausbildung bzw. einer weiterführenden schulischen Ausbildung einen Nachholbedarf hinsichtlich ihrer schulischen und sozialen sowie persönlichen Kompetenzen aufweisen. Die Produktionsschule unterstützt die Jugendlichen ihre individuellen nächsten Ausbildungsschritt zu erreichen. Ziel ist das Erlangen der „AusbildungsFitness“ (=individuellen Ausbildungsreife).


Zielgruppe

Die Produktionsschule wendet sich an Jugendliche bis zum vollendeten 21. Lebensjahr bzw. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr bei sonderpädagogischem Förderbedarf.


Angebote

In der Produktionsschule wird praktisches Tun mit kognitiven Lernleistungen kombiniert und durch soziales Lernen in der Gruppe, Sport sowie ein individualisiertes Coaching ergänzt.

Die Produktionsschule besteht aus vier Säulen:

Trainingsbereiche Übung und Spezialisierung

Der Bereich Übung wird für Jugendliche angeboten, um Training und Berufsorientierung zu ermöglichen und findet in folgenden Bereichen statt:

  • Restaurant
  • Küche
  • Arbeiten rund um Haus & Garten
  • Handwerkliche Tätigkeiten

Die Spezialisierungsmodule dienen dem wirtschaftsnahen Training und werden in folgenden Bereichen angeboten:

  • Systemgastronomie, Hotellerie & Gastgewerbe
  • Einzelhandel
  • Tierpflege

Abwechslungsreiche und wirtschaftsnahe Praktika in den verschiedensten wirtschaftlichen Bereichen ermöglichen solide Berufsorientierung.

Coaching

Der Produktionsschule Coach

  • bietet psychologische und sozialarbeiterische Beratung
  • begleitet die Jugendlichen während der ganzen Dauer der Produktionsschule
  • bespricht mit den Jugendlichen alle 3 Monate ihre Fortschritte
  • betreut die Jugendlichen bei Volontariaten in Wirtschaftsbetrieben

Die Jugendlichen haben die Möglichkeit in regelmäßigen Reflexionsgruppen Probleme im Umfeld zu reflektieren und Lösungsstrategien zu entwickeln. Auch bei familiären Konflikten können zusätzliche Einzelgespräche und Beratung in Anspruch genommen werden. Ebenso werden die Jugendlichen auf Amtswegen, zu Gesundenuntersuchungen etc. begleitet.

Wissenswerkstatt

Gemeinsam mit den Jugendlichen werden die für den nächsten Ausbildungsschritt notwendigen Kompetenzen optimal trainiert.
In der Wissenswerkstatt wird konzentriert am Erwerb von Kompetenzen im Bereich der Kulturtechniken sowie im Bereich der Neuen Medien gearbeitet. Das Angebot reicht hier von der Förderung in schulische Kompetenzen, Neue Medien ebenso wie in „lebenspraktische“ Kompetenzen.

Sportliche Aktivitäten

Sport und Bewegung haben einen hohen Stellenwert in der Produktionsschule und werden in unterschiedlichen Anforderungsniveaus angeboten. Wesentliches Ziel der Sportaktivitäten ist, dass diese für alle TeilnehmerInnen der Produktionsschule attraktiv sind und unmittelbar erlebbare Erfolgsmomente ermöglichen.

Alle TeilnehmerInnen erhalten am Ende der Produktionsschule eine Zukunftsmappe.

Fördergeber

NEBA ist eine Initiative des Sozialministeriumservice
Gefördert von: Sozialministeriumservice, Europäischer Sozialfonds

 


 

Adresse

Jobfabrik
Stutterheimstraße 16 - 18
Wien 1150
Phone: 01 / 982 16 49
Fax: 01 / 982 16 49 - 20

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Dienstleistungen